Baudenkmal und Brandschutz

In der ehemaligen Fürstbischöflichen Sommerresidenz - errichtet 1735 bis 1737 von Gabriel Gabrieli - befindet sich seit den 1970er Jahren die Universitätsverwaltung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Das Gebäude ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler in Eichstätt.

Das Bauwerk wurde von 2010-2013 vom Büro Colligiat Architekten generalsaniert. Hierin inbegriffen war die komplette Neugestaltung des Dachgeschosses sowie der Einbau eines Personenaufzuges und eines zweiten Treppenhauses.

Neben umfangreichen Reparaturen im Dachtragwerk und brandschutz-technischen Ertüchtigungen erhielt das Gebäude eine komplett neue Elektroinstallation, ein neues Datennetz, ein neues Beleuchtungskonzept sowie ein neu aufgebautes Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärsystem.

Bei derartigen Baudenkmälern besteht die besondere Hausforderung beim Brandschutz, diesen vor allem optisch ansprechend umzusetzen. Für die Auskleidung eines Treppenauges und eines Geländers entwickelte die PRIORIT AG mit dem Collegiat-Architekten 2012 eine gemeinsame Lösung. Die genügte zum einem den erhöhten Anforderungen an die Gestaltung und erfüllt darüber hinaus die Anforderung A2 (nichtbrennbarer Baustoff).

Anfang 2013 produzierte und lieferte die PRIORIT AG rund 30 verschiedene Plattenzuschnitte mit unterschiedlichen Größen/Stärken, Nutungen und Bohrungen. Die Oberfläche wurde hierfür mit Echtholzfurnier (amerikanischer Kirschbaum) beschichtet und anschließend farblos seidenmatt lackiert.

Die Montage der einzelnen Teile erfolgte durch eine Schlosserei, die auch das Grundgerüst nach Architektenvorgaben gefertigt hatte.

Das Baudenkmal wird nun den Erfordernissen eines modernen Verwaltungsgebäudes gerecht und wird seit Herbst 2013 wieder von der KU Eichstätt-Ingolstadt genutzt.

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