Löschwasser-Entnahmeeinrichtungen PRIOHYD

Löschwasser-Entnahmeeinrichtungen nach DIN 14461

Einbauwandschränke erstmalig mit gefordertem notwendigen Feuerwiderstand, optisch ansprechend gelöst.

Um den Rettungsweg nicht einzuengen werden Entnahmeeinrichtungen für Löschwasser nach DIN 14461 üblicherweise in Einbauwandschränke eingebaut. Diese Praxis ist architektonisch ansprechender als auf die Wand montierte Aufputzgehäuse, die Fluchtwege einengen.

Die Einbauwandschränke sind zumeist aus Stahlblech und greifen ca. 250 mm tief in die Wand ein. Regelmäßig wird die Verbauung in Schächten vorgenommen, in denen die vertikale Löschwasserverrohrung des Gebäudes erfolgt. Nach der Verrohrung werden die Schächte zumeist mit einer einseitig beplankten Schachtwand 2 x 20 mm GKF verschlossen. Der Einbauwandschrank für die Löschwasserentnahme wird abschließend flächenbündig eingeputzt.

Alle bislang verwendeten Blechschränke bilden in jedem Stockwerk großflächige Aussparungen in den Schachtwänden. Die Blechschränke haben weder einen Feuerwiderstand, noch sind sie rauchdicht. Die feuerbeständig geplanten Verrohrungsschächte werden durch diese Blechkästen ad absurdum geführt und zur Gefahr im Gebäude.

Versuche, die eingeputzten Blechkästen durch nachträgliche Ummantelung feuerwiderstandsfähig aufzubereiten, sind unzulässige und ungeeignete Reparaturmaßnahmen, die in die falsche Richtung weisen. Denn solche Maßnahmen greifen in die Statik der Schachtwand ein, sie sind improvisiert und ungeprüft. Gleiches gilt für die Rohranschlüsse der Blechkästen. Im Brandfall muss davon ausgegangen werden, dass Teile aus der Schachtwand herausbrechen und den Fluchtweg unpassierbar machen. Es muss sogar mit austretenden Flammen und Rauch und mit der Ausbreitung des Brandes auf dem Geschoss gerechnet werden.

Erstmalig bietet PRIORIT eine geprüfte, zulässige Lösung an. Im Zentrum steht ein feuerbeständiges Gehäuse für die feuerbeständige Abständerung der Löschtechnik auf den Geschossboden. Die Schachtwand wird statisch entlastet und kann so ihre raumabschließende Funktion insbesondere im Brandfall erfüllen. Genormte Rohrabschottungen der Löschwassertechnik sowie geprüfte Anschlüsse der Schachtwände machen den Brandschutz perfekt.

Produktbild: Schacht-Einbaugehäuse für Löscheinrichtungen DIN 14461 mit eingebautem Wandhydrant (bauseitig)

Die feuerbeständigen PRIOIRT Wandgehäuse werden in verschiedenen Ausführungen angeboten für:

  • nur Handfeuerlöscher
  • nur Entnahmeventil
  • Entnahmeventil und Feuerlöscher
  • Entnahmeventil und Feuerlöscher und Feuermelder
  • Entnahmeventil und Schlauchhaspel
  • Entnahmeventil und Schlauchhaspel und Feuerlöscher
  • Entnahmeventil und Schlauchhaspel und Feuerlöscher und Feuermelder
  • nur Einspeiseventil.


Das feuerbeständige PRIORIT Wandgehäuse PRIOHYD kann als Gehäuse ohne Türe, mit Glastüre oder mit einbaubarem Blechgehäuse/einbaubarer Blechtür bezogen werden.

Eine pfiffige Idee ist es, die passende Revisionstür für den Zugang zum Schacht und der Löschwasserverrohrung optional mit anzubieten. Die Revisionstür wird unterhalb der zugänglichen Löschtechnik im feuerbeständigen Wandgehäuse eingebaut.

Das feuerbeständige PRIORIT Wandgehäuse PRIOHYD erhöht die Ausführungskosten faktisch nicht. Denn der Bauablauf wird durch die neue Lösung beträchtlich entlastet. Die feuerbeständigen Wandgehäuse können vor der Verrohrung auf den Vorsprung der Geschossdecke aufgestellt werden. Nach der vollständigen Verrohrung schließt der Trockenbauer einfach mit der Schachtwand an.